Historischer Überblick Bleiburger B2B Messe

Die Messe hat die Korona-Zeiten überlebt und wird im September 2021 für zwei Tage organisiert!

Seit 2017 werden die jährlichen B2B-Treffen und die Bleiburger B2B-Messe im Kulturzentrum Bleiburg vom Kulturzentrum, der Wirtschaftsgemeinschaft Bleiburg/Feistritz und Marcelino (VAKBit) veranstaltet, um die Entwicklung von Geschäftsbeziehungen zwischen ausländischen Unternehmen und Bleiburg zu fördern.

Seit 2017 organisieren jedes Jahr die Vertreter der Unternehmen aus verschiedenen Ländern, das Kulturzentrum Bleiburg, die Wirtschaftsgemeinschaft Bleiburg/Feistritz, Marcelino, VAKbit eine Veranstaltung mit dem Konzept einer Motto-Messe und dem Themenbereich Export nach Österreich.

Mehr unter:
http://www.kulturnidom.at https://vakbit.com https://wirtschafts-gemeinschaft.at https://kisnet.at

Um die Entwicklung der Stadt Bleiburg, die sich nach schweren Verwüstungen in großer wirtschaftlicher Not befand, zu fördern, erteilte Herzog Albrecht am 16. März 1393 das Recht, einen Wiesenmarkt abzuhalten, der am 15. August stattfinden musste. Schon die ersten Märkte brachten große Streitigkeiten mit sich, so dass am 10.9.1393 ein eigener Stadtrichter gewählt wurde, der die Streitigkeiten zu schlichten hatte. Der bedeutendste Stadtrichter war Hanns Katschnik, der 1428 einen Vertrag zwischen der Stadt Bleiburg und dem jeweiligen Besitzer der Wiese über das Nutzungsrecht aufsetzte, der noch heute gültig ist. Dieser Vertrag ist einer der ältesten noch heute gültigen Rechtsbräuche in Europa!

Seitdem überreichen die Vertreter der Stadt dem Besitzer der Wiese jedes Jahr einen roten Samtbeutel, der 2 Lots (alte Maßeinheit) Muskatnüsse und Nelken sowie die kleinsten im Umlauf befindlichen Münzen enthält, als Anerkennung für das Recht, die Wiese zu nutzen. Als charakteristisches Merkmal des Marktes wird jedes Jahr die "Freyung" aufgestellt, eine lange verzierte Stange, an der ein Arm mit einem Schwert befestigt ist, als weithin sichtbares Zeichen dafür, dass die Macht der Herzöge über die Einhaltung der Marktregeln wacht und jeden bestraft, der dagegen verstößt.

Seit 1994 steht die Freyung beim Freyungsbrunnen von Kiki Kogelnik auf dem Hauptplatz in Bleiburg.

Der Markt wurde bald zum größten Viehmarkt in Unterkärnten und Händler und Käufer aus Kärnten, der Steiermark, Krain und sogar Italien kamen zu diesem für die Bleiburger Wirtschaft sehr wichtigen Markt.
Für viele Menschen war der Markt die einzige Gelegenheit im Jahr, bestimmte Waren zu erwerben, und so wurde oft der Jahresbedarf an Kleidung, Geschirr, Werkzeug usw. auf dem Bleiburger Wiesenmarkt gekauft.

Bis 1842 wurde der Wiesenmarkt ohne Unterbrechung am 15. August abgehalten. Am 22. Juli 1842 erfüllte Kaiser Ferdinand I. jedoch einen lang ersehnten Wunsch der Bürger und verlegte den Bleiburger Wiesenmarkt auf den Montag am oder nach dem Ägid (1. September).

Seither wurde der Bleiburger Wiesenmarkt immer Anfang September abgehalten.
Jahr für Jahr wurde der Markt größer und wichtiger, so dass 2019 wieder mehr als 300 Händler und Schausteller am Marktgeschehen teilnahmen.

In seiner Geschichte hat sich der Wiesenmarkt auch immer mehr zu einem gesellschaftlichen Ereignis entwickelt, das Menschen zusammenbringt. 

Die vielen Lokale der örtlichen Gastronomie sind beliebte Treffpunkte und auch der große Vergnügungspark lockt immer mehr Menschen nach Bleiburg.
Vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, dass jedes Jahr über 100.000 Besucher den Bleiburger Wiesenmarkt besuchen.

Der Bleiburger Wiesenmarkt wird von der Stadtgemeinde Bleiburg organisiert.